5. NSenPMMdV 2015/2016: Eine Nachbetrachtung vom NSV-Seniorenschachreferenten Reinhard Piehl

Die 5. NSenPMMdV ist mit einem harmonisch verlaufenen Finale in Sottrum beendet worden. Ich danke allen Mannschaftsführern und Spielern für ihren Einsatz. Ich denke dabei auch an die Kuchen backenden Frauen. Mein Dank gilt auch der Druckerei Rosebrock, Sottrum, die mich vielfältig unterstützt.

Mein besonderer Dank gilt Bernd Watermann, der das Turnier als Organisator vorbereitet und begleitet hat. Seine Idee die Mannschaftsspiele jeweils an einem festen Ort stattfinden zu lassen, finde ich gut. So konnten wir Senioren uns bei Kaffee und Kuchen unterhalten und die letzten Neuigkeiten austauschen. Abweichend von den Siegerehrungen zuvor, gab es neben dem Wanderpokal für den Sieger diesmal Urkunden statt Pokale. Ich freue mich, dass Bernd auch die 6. NSenPMMdV organisieren will.

Wir spielten wie in den Jahren zuvor ein KO-Turnier mit Schweizer System. Die Idee ist, dass Mannschaften, die aus dem KO-System ausscheiden, im Schweizer System die Gelegenheit haben, bis zum Finale weiterzuspielen und dort den dritten Platz erreichen können. In der gerade beendeten 5. NSenPMMdV ist diese Möglichkeit kaum genutzt worden. Die ungerade Zahl der Teilnehmer und die gleichzeitige Festlegung der spielfreien Mannschaften für die folgenden Runden schon zu Beginn des Turniers und die langen Fahrten waren einer der Gründe dafür.

Einige Senioren haben sich Gedanken darüber gemacht, wie wir in der kommenden Saison verfahren sollten. Eine Idee ist, alle teilnehmenden Mannschaften treffen sich an einem zentralen Ort und spielen in einem Rundenturnier (Schweizer System ?) mit verkürzter Zeit den Sieger aus.

Unsere Seniorenmeisterschaft ist von Anfang an so als Pokalmeisterschaft im KO-System festgelegt worden, wie sie in einigen anderen Verbänden durchgeführt wird. Als ich sie ins Leben rief, war einer meiner Zukunftsideen, mit den Siegermannschaften (Platz 1 bis 3) eine gemeinsame Norddeutsche Seniorenmeisterschaft durchzuführen.

Diese Seniorenmeisterschaft sollte weiterhin im Modus KO-System durchgeführt werden, wie es im Turnierausschuss festgelegt worden ist. Das Angebot für die Verlierer, im Parallelturnier (Schweizer-System) weiterspielen zu können, sollte beibehalten werden. Jede Verlierermannschaft kann selbst entscheiden, ob sie davon Gebrauch macht. Ein Finale mit möglichst vielen Mannschaften halte ich für erstrebenswert.

Ob die einzelnen Runden an einem Ort zu einem festen Termin oder wie in den früheren Turnieren individuell an einem Ort und Tag bis zu einem festgelegten Stichtag durchgeführt werden sollen, könnte in einer Vorbesprechung mit den Mannschaftsführern geklärt werden.

Zusätzlich wäre eine neue eintägige Senioren-Schnellschachmannschaftsmeisterschaft der Vereine eine interessante Bereicherung.

Reinhard Piehl
(Referent für Seniorenschach im NSV)